Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem bei Pferden, die geritten werden(Jeffcott 1979) Auch wenn seit Hunderten von Jahren bekannt ist, dass Pferde unter Rückenschmerzen leiden, ist die Technologie, um die primären oder sekundären Ursachen für diese Schmerzen akkurat zu diagnostizieren, erst in den letzten Jahren (wenn auch ungenügend) entwickelt worden.



Vorwort Ich bin mir sicher, dass die nächsten Zeilen vielen Reitern sehr radikal erscheinen werden. Anderen Menschen, welche nichts mit Pferden zu tun haben, sind die nächsten Zeilen eher leicht verständlich und nachvollziehbar. Woran mag das liegen? Kann es sein, dass für Reiter nichts sein kann, was nicht sein darf? Ist es erlaubt, eine althergebrachte, wie selbstverständlich wirkende Tradition so drastisch infrage zu stellen? Wenn Reiten dem Pferd schadet, dann würde man Reitern im Umgang mit Pferden etwas absprechen, was für den höchsten Prozentsatz der „Pferdeliebhaber“ der eigentliche Grund für das Halten und/oder den Umgang mit Pferden ist. Wenn es dem verantwortungsvollen Leser nun aber wirklich um das Lebewesen Pferd geht und um das Vermeiden von Leiden, die dem Tier zugefügt werden, dann denke ich, sollte jeder Reiter die nun folgenden Erörterungen sorgfältig lesen. Das Pferd ist nicht „gemacht“, um geritten zu werden. Die Anatomie des Pferdes ist „designed“, um den Organen des Pferdes, z. B. dem großen Gastrointestinaltrakt, Platz zu geben oder aber auch um bei Stuten die Leibesfrucht zu halten. Das Pferd sollte nicht auf Kosten seiner Gesundheit Belastungen, z. B. durch das Reiten, ausgesetzt werden, die seiner körperlichen Leistungsfähigkeit nicht entsprechen.
Der Schaden am epaxialen Gewebe der Wirbelsäule ist die meistverbreitete Ursache für Rückenschmerzen beim Pferd (Jeffcott, 1993). Um diese Studie zu komplettieren, müssen wir uns die Muskulatur des thorakalen und lumbalen Teils der Wirbelsäule anschauen. Dalin und Jeffcott (1980) unterteilen die Muskeln des Pferderückens in drei Gruppen: oberflächliche Muskeln: M. trapezius, M. cutaneus tiefe Muskeln: M. serratus dorsalis cranialis, M. serratus dorsalis caudalis, M. longissimus dorsi, M. multifidus dorsi, M. iliocostalis dorsalis, M. intertransversarii lumborum sublumbale und gluteale Muskeln: M. psoas minor, M. psoas major, M. iliacus, M. quadratus lumborum, M. glutealis medialis
Pferde wollen nicht geritten werden, weil das Reiten nur Schmerz für sie bedeutet. Es gibt bereits Menschen, die dieses erkannt haben und zu Recht behaupten können, dass sie ihre Pferde lieben, weil sie den Wunsch der Pferde nach Schmerzfreiheit und Wohlergehen respektieren … Aber da sind immer noch andere, die etwas mehr Zeit zum Verstehen brauchen. Hier eine Hilfe dazu.
In these times as we are becoming increasingly educated on different aspects of the health of our horses, and animals in general, quite a few situations arise which cause us to think deeper about the knowledge and treatment options that veterinarians apply to our animals. This article is not meant to be an affront to the knowledgeable and responsible up-to-date veterinarians. The sad fact however is that we routinely encounter a pattern that an international majority of veterinarians display. The pattern is a lack of knowledge about horses biologically correct keeping, about illnesses connected to biologically wrong keeping, about the natural normal behavior of these animals inside of and outside of their biological niche, as well as treatment of simple infections and abscesses related to their biological niche requirements being disregarded.
Sportpferd – eine Diagnose
Salin, ein ehemaliges Dressurpferd, kam in mein Rehabilitationszentrum in August 2012 mit einer schweren Ruheatemnot.