Salin, ein ehemaliges Dressurpferd, kam in mein Rehabilitationszentrum in August 2012 mit einer schweren Ruheatemnot.
Sportpferd – eine Diagnose
Academia Liberti ist geehrt unseren Lesern ihren Schirmherr, Dr. Hiltrud Straßer vorzustellen. Dr. Straßer ist eine Wissenschaftlerin und ein wahrer Pioneer im Gebiet der ganzheitlichen Pferdebehandlung. In diesem Artikel bieten wir einige Einblicke in die Arbeit von Dr. Straßer - ihre Forschungen und deren Ergebnisse, welche die Grundlagen für ihre Hufbearbeitungsmethode bilden, die auch nach ihr genannt wurde - “die Straßer Methode”.
Dieser Artikel konzentriert sich auf die Bedeutung der artgerechten Fütterung / Fressverhalten von Pferden.
Ein Pferdekörper produziert ständig Wärme als Nebenprodukt des Metabolismus und ein gesundes Tier hat signifikante interne Wärmequellen aus den metabolischen Prozessen (Bicego at al., 2007). Um den internen Wärmeverlust während der kalten Jahrzeiten zu kontrolieren ist das Pferd von der Natur mit einem komplizierten und äußerst effektiven antomischen, physiologischen und verhaltenstechnischen Thermoregulationsmechanismus ausgestattet. Um diesen Mechanismus in effizienter Weise nutzbar zu machen oder überhaupt Funktionsfähig zu erhalten, benötigen die Pferde Lebensumstände, welche den natürlichen Lebensumständen möglichst nahekommen.
Natürliche Schiefe per Definition ist ein schrägläufiger Antrieb der Hinterbeine des Pferdes, wodurch diese seitlich versetzt zur Spur der Vorderhufe aufsetzen. Man nimmt an, der Grund dafür ist die seitliche Lage als Fohlens im Mutterleib.
Grass grazing — essential for the horse
Pferde wollen nicht geritten werden, weil das Reiten nur Schmerz für sie bedeutet. Es gibt bereits Menschen, die dieses erkannt haben und zu Recht behaupten können, dass sie ihre Pferde lieben, weil sie den Wunsch der Pferde nach Schmerzfreiheit und Wohlergehen respektieren … Aber da sind immer noch andere, die etwas mehr Zeit zum Verstehen brauchen. Hier eine Hilfe dazu.
Der Schaden am epaxialen Gewebe der Wirbelsäule ist die meistverbreitete Ursache für Rückenschmerzen beim Pferd (Jeffcott, 1993). Um diese Studie zu komplettieren, müssen wir uns die Muskulatur des thorakalen und lumbalen Teils der Wirbelsäule anschauen. Dalin und Jeffcott (1980) unterteilen die Muskeln des Pferderückens in drei Gruppen: oberflächliche Muskeln: M. trapezius, M. cutaneus tiefe Muskeln: M. serratus dorsalis cranialis, M. serratus dorsalis caudalis, M. longissimus dorsi, M. multifidus dorsi, M. iliocostalis dorsalis, M. intertransversarii lumborum sublumbale und gluteale Muskeln: M. psoas minor, M. psoas major, M. iliacus, M. quadratus lumborum, M. glutealis medialis
Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem bei Pferden, die geritten werden(Jeffcott 1979) Auch wenn seit Hunderten von Jahren bekannt ist, dass Pferde unter Rückenschmerzen leiden, ist die Technologie, um die primären oder sekundären Ursachen für diese Schmerzen akkurat zu diagnostizieren, erst in den letzten Jahren (wenn auch ungenügend) entwickelt worden.